Marktdelikatesse Radicchio Wenn der Frühling Farbe bekennt
Heute entdeckt – und direkt verliebt: Radicchio in allen Facetten. Allen voran der zartrosa Radicchio – fast schon zu schön zum Anschneiden, mit seinen feinen, hellen Blättern und der eleganten, fast floralen Anmutung. Mild, leicht bitter und überraschend sanft im Geschmack ist er die wohl feinste Interpretation dieser italienischen Salatfamilie.
Daneben: Klassiker und Charakterköpfe. Der italienische Castelfranco mit seinen cremefarbenen Blättern und violetten Sprenkeln, fast wie gemalt. Und Trevisano – auch bekannt als Radicchio di Treviso – die längliche, tief violett-rote Variante mit knackiger Struktur und markanten weißen Rippen.
Ursprünglich aus Venetien stammend und eng mit Chicorée verwandt, bringt Trevisano eine feine, leicht bittere Note mit, die deutlich milder ausfällt als bei klassischen, runden Sorten. Sein Geschmack ist knackig, aromatisch und vielseitig einsetzbar: roh im Salat, gegrillt oder geschmort – etwa in Risotto oder Pasta. Gerade durch Hitze entwickelt er eine angenehme Balance aus Bitterkeit und Süße.
Neben seinem charakteristischen Geschmack überzeugt Trevisano auch durch seine Inhaltsstoffe: Er ist reich an Vitamin K, Folsäure und Antioxidantien und damit nicht nur kulinarisch, sondern auch ernährungsphysiologisch interessant. Wer Trevisano selbst probieren möchte, wird auf dem Carlsplatz bei Obst & Gemüse Schier fündig.
Ergänzt wird das Sortiment durch französischen gelben Löwenzahn mit seiner angenehm würzigen Note sowie Chicorée in unterschiedlichen Ausprägungen – mal klassisch, mal überraschend neu interpretiert. Dazu kommen mit Rucola, Feldsalat und Brunnenkresse genau die frischen, lebendigen Aromen, die den Frühling auf dem Teller ausmachen.
So zeigt sich der Carlsplatz einmal mehr als Ort, an dem saisonale Vielfalt und besondere Produkte zusammenkommen – und an dem sich der Frühling nicht nur sehen, sondern auch schmecken lässt.