Zu gut für die Tonne Aus „muss weg“ wird Lieblingsgericht
Der Kühlschrank ist kein Museum. Und nicht jedes Lebensmittel muss makellos aussehen, um richtig gut zu schmecken. Gerade vollreife Früchte, etwas weicheres Gemüse oder Brot vom Vortag bringen oft besonders viel Aroma mit.
Mit ein wenig Kreativität entstehen daraus neue Lieblingsgerichte: Sehr reife Pfirsiche oder Nektarinen werden zu Smoothies, Lassi, Kompott, Crumble, Sorbet oder einer sommerlichen Marmelade mit Rosmarin.
Eine nicht mehr ganz knackige Gurke schmeckt noch wunderbar als kalte Gurkensuppe, Tzatziki, Joghurt-Gurkensalat oder im Smoothie mit Apfel und Minze.
Schlappe Kräuter lassen sich zu Pesto, Kräuteröl, Kräuterbutter, Kräutersalz oder Kräuterquark verarbeiten. Fein gehackt und mit etwas Wasser eingefroren, werden daraus praktische Kräuterwürfel.
Brot vom Vortag ist ein echter Küchenschatz: für knusprige Croûtons, Semmelbrösel, Panzanella, Arme Ritter, Brotauflauf oder eine schnelle Brotpizza.
Braune Bananen bringen die perfekte natürliche Süße für Bananenbrot, Pancakes, Muffins oder Milchshakes mit.
Weich gewordene Paprika eignen sich bestens für Ofengemüse, Suppe, Ajvar, Paprikapesto oder Antipasti.
Aus Käseresten entstehen würzige Saucen, Quiches, Gratins, Käsechips oder herzhafte Schnecken.
Und Äpfel mit Druckstellen? Die betroffenen Stellen einfach großzügig entfernen und den Rest zu Apfelmus, Kompott, Crumble, Pfannkuchen oder Kuchen verarbeiten.
Wer Lebensmittel aufmerksam prüft und kreativ verarbeitet, vermeidet Verschwendung, spart Geld und entdeckt ganz nebenbei neue Genussideen. Denn aus vermeintlichen Resten entstehen oft die besten Gerichte.
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