Mairübchen Das feine Frühlingsgemüse
Klein, zart und nur für kurze Zeit erhältlich: Mairübchen – auch Navetten oder Teltower Rübchen genannt – gehören zu den schönsten Frühlingsgemüsen der Saison. Die kleinen weißen bis leicht violetten Rübchen schmecken mild, leicht süßlich und bringen eine feine Schärfe mit. Im Gegensatz zu klassischen Herbst- oder Winterrüben sind sie besonders zart und leicht.
Das Beste: Bei Mairübchen lässt sich fast alles verwenden. Nicht nur die Knollen, sondern auch die frischen Blätter eignen sich hervorragend – zum Beispiel ähnlich wie Spinat oder Rucola.
Ihre Hochsaison haben Mairübchen von April bis Juni, besonders im Mai sind sie auf dem Carlsplatz frisch erhältlich. Beim Einkauf lohnt sich ein Blick auf kleine, feste Knollen und knackige grüne Blätter – je kleiner die Rübchen, desto feiner und zarter ihr Geschmack.
Zu Hause sollten die Blätter möglichst direkt entfernt werden, damit die Knollen länger frisch bleiben. Im Kühlschrank halten sie sich etwa drei bis fünf Tage. Vor der Zubereitung reicht meist gründliches Waschen oder ein sehr dünnes Schälen.
Besonders lecker schmecken Mairübchen ganz unkompliziert aus der Pfanne: halbiert und in Butter oder Olivenöl angebraten, leicht mit Honig karamellisiert und mit Thymian, Salz und Pfeffer verfeinert. Perfekt als Beilage zu Fisch, Fleisch oder zusammen mit jungen Kartoffeln.
Auch roh sind sie ein echtes Frühlingshighlight: hauchdünn gehobelt als Carpaccio mit Zitronensaft, gutem Olivenöl, Parmesan, Kräutern oder gerösteten Nüssen.
Die passenden frischen Mairübchen findet Ihr aktuell bei den Händlerinnen und Händlern auf dem Carlsplatz – inklusive Tipps und Inspiration für die Frühlingsküche.