Frischer Frühlingsstar Rhabarber auf dem Carlsplatz
Rhabarber gehört botanisch zwar zum Gemüse, landet geschmacklich aber meistens dort, wo wir sonst Obst erwarten – im Kuchen, Dessert oder Kompott. Kein Wunder also, dass die säuerlichen Stangen zu den beliebtesten Frühlingsklassikern auf dem Markt gehören. Die Saison beginnt meist im April und endet traditionell rund um Johanni am 24. Juni.
Doch woran erkennt man eigentlich guten Rhabarber? Die Farbe reicht von grün bis tiefrot – besonders rote Sorten gelten meist als etwas milder im Geschmack. Grundsätzlich gilt: Je später der Rhabarber geerntet wird, desto intensiver und säurebetonter wird er. Dünne, zarte Stangen enthalten weniger Säure und eignen sich perfekt für Desserts, Kuchen oder Kompott. Dickere Stangen können vor der Verarbeitung geschält werden, bei jungen Exemplaren ist das oft gar nicht nötig. Wichtig zu wissen: Die Blätter sind nicht essbar, da sie Oxalsäure enthalten.
Auch zwischen Frühjahrs- und Spätrhabarber gibt es Unterschiede. Früh geernteter Rhabarber im April und Mai ist besonders zart, mild und häufig rötlicher – ideal für süße Frühlingsrezepte. Im Juni wird der Rhabarber kräftiger, fester und oft etwas grüner. Diese Sorten eignen sich hervorragend für Sirup oder auch für herzhafte Gerichte.
Wer die Saison also noch auskosten möchte, sollte jetzt zugreifen – frischen Rhabarber findet Ihr aktuell auf dem Carlsplatz in Düsseldorf.