Fasten 2.0 weniger Strenge, mehr Bewusstsein
Karneval war laut, bunt – und vielleicht ein kleines bisschen zu viel von allem. Jetzt kommt die leichte Gegenbewegung: Fastenzeit. Aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Verzichtsdrama. Eher als freundliches Experiment, als kleiner Reset mit frischem Blick auf den eigenen Alltag.
Fasten 2.0 heißt: weniger Strenge, mehr Bewusstsein. Vielleicht keine 40 Tage Totalverzicht, sondern einfach drei Wochen bewusst etwas anders machen. Nicht als „Ich darf nicht“, sondern als „Ich probiere mal“. Drei Wochen weniger Kaffee. Weniger Zucker. Vielleicht fleischfrei. Oder abends handyfrei. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Aufmerksamkeit.
Gerade jetzt ist der Markt der schönste Begleiter dafür. Knackiges Gemüse für leichte Suppen, frische Kräuter für die ersten Frühlingsgerichte, Äpfel, Nüsse und Rohkost für zwischendurch. Vollkorn statt Weißmehl, frisch gepresste Säfte, die nach Aufbruch schmecken. Alles ein bisschen klarer, leichter, bewusster.
Und das Beste: Fasten heißt nicht grau. Wer auf etwas verzichtet, darf sich auch etwas gönnen. Vielleicht ein Blumenstrauß für den Küchentisch statt Abend-Snack. Alkoholfreier Sekt zum Anstoßen auf die eigene Disziplin. Ein besonders gutes Olivenöl, das einfache Gerichte veredelt. Oder eine kleine, feine Käseauswahl – bewusst genossen, nicht nebenbei.
Weniger – aber besser. Leichter – aber nicht langweiliger. Und vielleicht ist das schönste Fastenziel in diesem Jahr ja tatsächlich: schlechte Laune einfach weglassen.