Marktklassiker • Senf Ein kleiner Löffel macht den Unterschied
Mal scharf, mal mild, mal fein vermahlen oder mit ganzem Korn: Senf bringt erstaunlich viel Vielfalt ins Glas. Welche Körner verwendet werden, wie sie gemahlen und mit welchen Zutaten sie verarbeitet werden, prägt seinen Charakter.
Düsseldorfer ABB, Senf aus der Monschauer Senfmühle oder französischer Pommery – schon diese drei Namen machen Lust auf eine kleine Verkostung. Vom würzigen Düsseldorfer Klassiker über die unterschiedlichen Monschauer Sorten bis zum körnigen Pommery gibt es einiges zu entdecken.
In der Küche reicht oft ein Löffel, um einem Gericht mehr Würze zu geben. Mit Olivenöl, Essig und etwas Honig wird daraus eine Vinaigrette. In einer Sauce passt Senf zu Fisch, Kartoffeln oder Gemüse. Auch Ofenkürbis mit Honig und Thymian, gerösteter Blumenkohl oder ein lauwarmer Kartoffelsalat vertragen seine Schärfe und Säure.
Zu Käse lohnt es sich ebenfalls, verschiedene Sorten auszuprobieren. Ein milder, süßer oder fruchtiger Senf setzt einen anderen Akzent als ein kräftiger, scharfer.
Unser Vorschlag für eure nächste kleine Senfprobe: gutes Brot, etwas Käse und drei verschiedene Senfe. Probiert sie nebeneinander. Was schmeckt ihr zuerst – Schärfe, Süße, Säure? Mögt ihr es lieber körnig oder cremig?
Lasst euch beim nächsten Besuch auf dem Carlsplatz beraten und nehmt eine Sorte mit, die ihr noch nicht kennt. Zur Bratwurst darf sie natürlich trotzdem.
Foto: Abbildung beispielhaft, KI-geniert