Marktdelikatesse Salak Die Schlangenfrucht
Was schlängelt sich denn da über den Carlsplatz? Die Salak, auch Schlangenfrucht genannt, ist schon optisch ein echter Hingucker: Ihre braune, schuppige Schale erinnert tatsächlich an Schlangenhaut – und macht sofort neugierig. Ursprünglich stammt die Frucht aus Indonesien, wo sie vor allem auf Java und Sumatra wächst. Dort gedeiht sie in tropischem Klima auf feuchten, sumpfigen Böden und wächst in dichten Büscheln direkt am Stamm der Palme.
Unter der rauen Schale verbirgt sich ein überraschend feines Inneres: Das helle, knackige Fruchtfleisch ist in meist drei Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich – oft beschrieben als Mischung aus Ananas, Banane und Erdbeere, mit einer fast apfelartigen Konsistenz. Die Schale lässt sich ganz einfach abziehen, ähnlich wie bei einem gekochten Ei. Nur der kleine braune Kern im Inneren ist nicht zum Verzehr geeignet.
Auch in Sachen Inhaltsstoffe kann die Salak punkten: Sie ist reich an Antioxidantien, Polyphenolen, Vitamin C und Eisen. In ihrer Heimat wird sie gerne pur als Snack gegessen, aber auch in Salaten oder als süß eingelegte Spezialität serviert.
Wer die exotische Frucht selbst probieren möchte, findet sie auf dem Carlsplatz beim Gemüsehaus Weitz.
Eine Frucht, die nicht nur ungewöhnlich aussieht, sondern auch geschmacklich überrascht – und damit perfekt ist für alle, die auf dem Markt gern Neues entdecken.